Neulich in Luzern

August 31, 2012 um 11:34 pm | Veröffentlicht in 2012, Bilderhexe, Denk_Mal-Hexe, Drumherum und anderswo, Globe-Trottel, Hexenritte, Kultur, Neulich nebenan, Real-Poetisches, Wander-Hexe | 4 Kommentare
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Betrachtungen eines Reisenden zu hölzernen Dingen oder Von der Schädlichkeit des Rauchens

Seitdem im Zuge der Globalisierung die Schweiz sozusagen in einen Teil meiner Familie migriert ist – hm, oder umgekehrt? -, treib ich mich ja gelegentlich entschleunigt bei dem kleinen Bergvolk in der Nachbarschaft rum.

In dessen heftig hochgefalteter Mitte liegt der Vierwaldstättersee.

Vielleicht liegt er sogar in seinem Herzen. Denn er ist nicht nur ein wundervolles Kleinod; um seine Ufer weht und wogt auch der Gründungsmythos der Eidgenossen. An seiner nördlichsten Spitze hat Wilhelm Tell in der Hohlen Gasse von Küssnacht (am Rigi) damals dem Vogt Gessler mit seiner Armbrust aufgelauert und auf einer Wiese am Strand seines südlichen Unterarms soll vor gut 700 Jahren (‚am Mittwoch vor Martini 1307‘) der Rütlischwur gegen die Habsburger ‚bösen Vögte‘ durch die Berge gehallt sein, den wir im exakten Wortlaut vom Schiller gelernt haben:

Wir wollen sein ein einzig Volk von Brüdern,
in keiner Not uns trennen und Gefahr.
Wir wollen frei sein, wie die Väter waren,
eher den Tod, als in der Knechtschaft leben.
Wir wollen trauen auf den höchsten Gott
und uns nicht fürchten vor der Macht der Menschen.

(Wilhelm Tell, 2. Aufzug, am Schluss der 2. Szene)

Letztens bin ich zum ersten Mal dorthin vorgedrungen, naja, nicht überallhin, nur nach Luzern. Was nun keine so entdeckergefärbte Pioniertat ist, die man hier besonders herausstreichen müsste – denn mindestens einer war schon vor mir da. Mr. Mark Twain nämlich, der kam hier nachschauen, was die Reuss explizit vom Mississippi unterscheidet oder so, und besser über Luzern erzählen als ich konnte er auch.

The commerce of Lucerne consists mainly in gimcrackery of the souvenir sort; the shops are packed with Alpine crystals, photographs of scenery, and wooden and ivory carvings. I will not conceal the fact that miniature figures of the Lion of Lucerne are to be had in them. Millions of them. But they are libels upon him, every one of them. There is a subtle something about the majestic pathos of the original which the copyist cannot get. Even the sun fails to get it; both the photographer and the carver give you a dying lion, and that is all. The shape is right, the attitude is right, the proportions are right, but that indescribable something which makes the Lion of Lucerne the most mournful and moving piece of stone in the world, is wanting….

We did not buy any wooden images of the Lion, nor any ivory or ebony or marble or chalk or sugar or chocolate ones, or even any photographic slanders of him. The truth is, these copies were so common, so universal, in the shops and everywhere, that they presently became as intolerable to the wearied eye as the latest popular melody usually becomes to the harassed ear. In Lucerne, too, the wood carvings of other sorts, which had been so pleasant to look upon when one saw them occasionally at home, soon began to fatigue us. We grew very tired of seeing wooden quails and chickens picking and strutting around clock-faces, and still more tired of seeing wooden images of the alleged chamois skipping about wooden rocks, or lying upon them in family groups, or peering alertly up from behind them. …
(Mark Twain. Aus: A Tramp Abroad. Chapter XXVI. The Nest of the Chuckoo-Clock)

Außerdem hab ich, auch wenn die Schweizer mir das womöglich übel nehmen, den Löwen von Luzern nicht mal besichtigt und – wieder einig mit Mr. Twain – ebenfalls den Kauf holzgeschnitzter Souvenirs boykottiert.

Aber einem Ding aus Holz bin ich dann doch erlegen. Und das ist durchaus der Erwähnung wert. Nicht nur, dass man es mit seiner Länge von an die 205 Meter gar nicht übersehen kann, wenn man durch die City stolpert, oder dass ich von meiner Begleitung sowieso zuerst dorthin gezerrt wurde.

Nein, es ist erstens zum Verlieben schön. Zweitens gerät man nicht in Gefahr, es mitzunehmen – außer in Bildern zurechtgeknipst (damit ihr auch was davon habt). Und last but not least ist es vor allem ein Wahnsinnsglück, dass man es überhaupt noch – oder wieder – bewundern kann. Denn just im August vor 19 Jahren brannte das gute Stück, wie schon gesagt aus uraltem Holz, in einer Nacht fast vollständig nieder: die Kapellbrücke.

Bis dahin hatte das stolze Wahrzeichen von Luzern, zwar mit mehrmaligen Renovierungen und gar einer späteren Kürzung um 75 Meter, gute sechseinhalb hundert Jährchen und ebensoviele Auguste überstanden. Es war überdies seinem von Stadtväterseite im 19. Jahrhundert geplanten Abriss durch den öffentlichen Protest von Stadtkinderseite entgangen. Machtlos waren die Brücke und ihre Lobby schlussendlich, laut Brandermittlung, im Sommer 1993 vermutlich gegen die Wirkung einer glimmenden Zigarettenkippe, achtlos entsorgt von einem Brückengänger. Doch wer so ein Kulturgut vor allen Widrigkeiten und Autoritäten zu retten imstande ist, kriegt es auch wieder hingestellt, in nicht mal einem Jahr Bauzeit, originalgetreu zu aller und meiner Freude. (Den wiederhergestellten Teil kann man übrigens an der helleren Dachfärbung ganz gut erkennen.)


Da steht sie nun in altem Glanz, die Kapellbrücke. Und? Ist sie nicht schön! In ihrer Jugendzeit war sie als Wehrgang Teil der Stadtmauer. Im Giebel der Dachkonstruktion hängen alle paar Meter dreieckige Gemälde mit hinzugefügten Versen auf Holztafeln – eine Werbeaktion des Stadtrats vom Ende des 16. Jahrhunderts für den ‚guten Schweizer‘, die man heute durchaus als Comic lesen kann. Apropos Comic: wusstet ihr schon, dass in Luzern alljährlich quer durch die ganze Altstadt das “Fumetto” (Ital.: “Sprechblase”, wörtlich “Räuchlein”) veranstaltet wird, ein Comic-Festival mit Berühmtheiten der Szene und besonderer Aufmerksamkeit für die Entdeckung junger Nachwuchskünstler?

Überragt wird die Brücke vom Wasserturm. Der nach nichtschweizerischem Verständnis des Begriffes keiner ist, sondern viel eher ein Im-Wasser-Turm, der durch die Zeiten Turmwächter, Stadtarchiv und Kerker, zudem Schatz- wie Folterkammer beherbergte. Das Storchennest auf Turmes Spitze soll seit über einhundert Jahren unvermietet sein. Im Gegensatz zum Turminnern, dem heutigen Domizil des Luzerner Artillerievereins, dessen hehre Ziele mir unbekannt sind. Und für Nichtartilleristen hats in dem Gemäuer auch noch – na was schon! – klaro, einen gut frequentierten Souvenir-Shop.

Wasserturm mit KapellbrückeZwergenbrücke1

Ob Mr. Mark Twain nun grad in dem nix gekauft hat, weiß man wiederum nicht so genau. Doch über die Kapellbrücke ist er geschritten, das ist sicher – obwohl sie aus Holz geschnitzt ist:

We visited the two long, covered wooden bridges which span the green and brilliant Reuss just below where it goes plunging and hurrahing out of the lake. These rambling, sway-backed tunnels are very attractive things, with their alcoved outlooks upon the lovely and inspiriting water. They contain two or three hundred queer old pictures, by old Swiss masters—old boss sign-painters, who flourished before the decadence of art….
(Mark Twain. Aus: A Tramp Abroad. Ebenda.)

Und als Belohnung fürs Lesen und Angucken gibts noch einen Hexenblick und -Cam-Klick auf den See aus, übern Daumen gepeilt, 2000 Meter Höhe.

Hmmm… vielleicht könnt‘ ich ja mit kitschigen Postkarten für Schweizer Souvenirbuden reich werden? 😉

Bilder: Sind alle Hexenwerk, mit Ausnahme der Rütliwiese, die ist swissinfo-Werk.

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Erste-Klasse-Ticket für Rettungsboot Nr. 7

April 15, 2012 um 12:00 pm | Veröffentlicht in 2012, Berlin, BildungsLückenbauten, Dings des Tages, Geschichtsbuch, Globe-Trottel, Kalenderblätter, Katastrophen-Hexe, Mitmensch - unbekanntes Wesen | 2 Kommentare
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oder Eine Berlinerin geht nicht unter

or ein paar Tagen erging vom Nachbar-Account die Frage: Bloggt wer die Titanic?

Eigentlich hatte ich ja keine Lust dazu – der wort- und geschäftstüchtige Rummel um diesen nunmehr einhundertjährigen Mythos auf dem Meeresgrund schien mir groß genug. Dass und wie sehr Berlin am Meer liegt, hab ich hier eh schon gelegentlich erwähnt. Und was zur Hölle hab ich mit diesem untergegangenen Luxusdampfer zu schaffen?

Oder? Doch mehr als ich dachte?

Ich musste an das Schild denken. Ein kleines, ziemlich unscheinbares Schild am Spittelmarkt, irgendwo am Straßenrand. Es will offenbar den nach einer Bleibe umherirrenden Berlin-Besucher zum „Titanic“ lotsen, dem innerstädtischen Glied einer türkischstämmigen Hotelkette gleichen Namens. Mir wäre es wahrscheinlich nie aufgefallen, das Schild, wenn… ja, wenn ich nicht zusammen mit tausenden anderen Berufsverkehrern genau dort täglich in den Untergang gespült würde: alle Maschinen stopp wegen Dauerbaustelle. Kein Eisberg also, aber trotzdem mit katastrophalen Folgen – vorprogrammiertem Zuspätkommen zum Broterwerb nämlich, aggressiven Auto- und lebensmüden Radfahrern. Einzige Rettung: miiindestens zwanzig Minuten früher aufstehen.

Hmmm… nomen est omen?

Ich frag mich sowieso andauernd, warum es Empfehlung oder Werbegag sein soll, auf oder in etwas zu wohnen, das Titanic heißt. Oder beim Unternehmen Titanic Reisen einen Flug oder eine Kreuzfahrt zu buchen. Kaufte wirklich jemand gern sein Surfbrett oder Paddelboot bei Titanic Sporty? Sein Antivirus-Programm bei Titanic-Software? Und wie optimistisch tickte einer, der sein Vorsorge-Paket beim womöglichen Vertreter einer womöglichen „Titanic-Lebensversicherung“ abschlösse? Das einzige Programm, das mich beim Aufstöbern einschlägig getaufter Firmen und Konzepte halbwegs überzeugt hat, war eine kleine Kneipe am Arsch der Welt irgendwo hinter Hamburg, die sich ‚Untergang mit Stil‘ auf die Fahnen geschrieben hat. Naja, und das Satireschiff, sowieso.

Aber jetzt mal ernsthaft, wo ich mich nun doch schon dahinein begebe: auch Berlin hat ’sein‘ Titanic-Schicksal, in Gestalt einer umtriebigen, reiselustigen und anhaltend heiratsfreudigen Millionärswitwe nämlich. Bis zu ihrem Einschiffen auf dem legendären Luxusklipper wohnhaft in der Windscheidstraße 41, 2. Stock.

Antoinette Flegenheim, vermögende Wahl-Charlottenburgerin, die ihren vermögensbildenden Alfred 1890 in Manhattan überm Teich geehelicht und siebzehn Jahre später zwischen Amerika und Europa beerbt hatte, war die einzige Berliner Passagierin an Bord der „Titanic“. Und sie ging nicht unter.

Die Umstände dafür, davor und danach sowie für unsinkbares Berlinerinnentum an sich verdankt die Nachwelt einer mittlerweile zehnjährigen Recherche des Kreuzberger Kreuzfahrers, Ahnenforschers, Titanic-Vereinsbruders und Sozialarbeiters im Ruhestand Gerhard Schmidt-Grillmeier:

Die Weltdame Flegenheim aus Kabine 8, Deck D, mit dem Erste-Klasse-Ticket Nr. 17598, für das sie locker die damals stolzen 31 Pfund, 13 Shilling und 8 Pence hingeblättert hatte, saß im Rettungsboot Nr. 7, dem ersten, das von der Titanic ablegte. Was, jedenfalls wenn man an die Chaos-Dramaturgie einschlägiger Monumentalfilme denkt, zumindest bemerkenswert scheint. Immerhin lag Madame zum Zeitpunkt des eisigen Zusammenstoßes von letzter Nacht vor 100 Jahren schon zwei Stunden lang in tiefem Schlummer. Vom verursachten Geräusch in selbigem gestört, rettete ihr wohl praktizierte Lebenstüchtigkeit ohne Federlesen, womöglich auch eine antrainierte Allergie gegen nicht umgehend verfügbares Personal, das Leben:

„Lauschen. Pantoffel. Nach dem Klingeln kommt kein Steward. Sie sucht ihre Bekannte Blanche Greenfield in deren Kabine auf, hört von einer Kollision, soll sich anziehen und an Deck kommen. Schwimmweste. Offizier Murdoch fängt ihren Hut auf. Fast leeres Deck. Rettungsboot Nummer sieben ist das erste, das die Titanic verlässt.“
(Berliner „Tagesspiegel“ vom 8. April 2012)

Das traumatische Erleben kompensiert sie nur zwei Monate später, mit einer neuen Ehe. Der Glückliche, dem sie am 20. Juni 1912 in Buffalo, New York, das Jawort gibt, ist der 35jährige Engländer Paul Elliot White-Hurst. Auf der Heiratsurkunde ist ihr Alter mit 42 Jahren angegeben, um sieben Jahre jünger, als sie tatsächlich ist. Diese kleine weibliche Eitelkeit bringt den Berliner Amateur-Titanic-Forscher ganz schön ins Schwitzen, bevor er das wirkliche Geburtsdatum der am 11. Mai 1863 im randberliner Himmelpfort geborenen Försterstochter Berta Antonia Maria Wendt alias Antoinette Flegenheim alias Mrs. White-Hurst herausfindet.

Die in ihrem zupackenden Wesen versäumt nicht, der White Star Line an Heiligabend des Katastrophenjahres eine saftige Rechnung für nichtgebuchten Schockzustand und Verlust ihrer persönlichen Wertseligkeiten zu stellen. In der sich auf drei Seiten neben der smaragdbesetzten Eidechsenbrosche, ihrer Diamanten-Lorgnette und einem fünfstelligen Bargeldbetrag auch sorgsam ihre abgesoffenen Kleidungsstücke aufgelistet finden, darunter ein Fuchsschwanz, drei seidene Petticoats, zwei Korsetts. Vier aufwendige Nachthemden und drei einfache, ein Dutzend Paar Handschuhe…

Die Spur unserer Berliner Titanic-Reisenden verliert sich in München. Zuletzt war sie da im bereits ehrbaren Alter von 76 Jahren 1939 in der Kaulbachstraße gemeldet. Ein Grab als letzten Wohnsitz gibt es dort nicht. Aber Titanic-Freak Schmidt-Grillmeier bleibt dran…

Wäre Madame Flegenheim damals
n i c h t auf dem Crash-Dampfer an Bord gegangen und friedlich zu Hause geblieben, hätte sie den Untergang der Titanic, zudem außer Lebensgefahr, noch im selben Jahr auch auf dem Grüpelsee bei Königs Wusterhausen erleben können. Denn der erste Titanic-Film ever wurde in Berlin gedreht.

So viel Untergang zu Hause um die Ecke – wer hätte das gedacht. Ach ja… und w e r wollte eigentlich die Titanic bloggen? Fortsetzung folgt. Frühestens 2112.

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Bilder: Titanic-Rettungsboot (Nachbau) – AFP,via Fotostrecke im „Tagesspiegel“ vom 8. April 2012. Millionärswitwe Antoinette Flegenheimer (einziges erhaltenes Foto) – veröffentlicht im „Berliner Lokalanzeiger“ vom 19. April 1912. Befindet sich in der Sammlung von Gerhard Schmidt-Grillmeier. Titanic-Boot mit Schiffbrüchigen – Foto: Reuters, via Fotostrecke s.o. Verlustlisten der Witwe Flegenheimer – Sammlung von G. Schmidt-Grillmeier, via Fotostrecke s. o. Szenenfotos aus dem ersten Titanic-Film „In Nacht und Eis“ von 1912 – via Fotostrecke s. o.

Osterspaziergang 2012. Aus: Fäustlinge I

April 8, 2012 um 12:18 pm | Veröffentlicht in 2012, Alles platti, Fest-Platte, Hexenlieder, Kultur, Mal-Hexe, Real-Poetisches, Spielwiese, Wetter-Hexe | Hinterlasse einen Kommentar
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Update zu „Opa und Ostern“ von einstmals

it Eismatsch bedreckt sind Straß‘ und Dächer
Durch des Wetters grollend danebenen Tick;
In Schale werft euch mollig dick;
Der neue Frühling, er zog sich schwächelnd
Einstweilen in sich selbst zurück.
Von dort her sendet er, frierend, nur
Ohnsägliche Schauer körnigen Sch…ßes
In Streifen in die verwirrte Natur;
Aber am Sonntag brau’n wir uns was Heißes,
Überall regen sich Hände und Zehen,
Woll’n den Tag in Wärme und Farbe begehen;
Wenn’s an Blumen fehlt im Revier,
Geht’s halt zum Blumenhändler dafür.
Zieht euch warm an. Und auf die Höhen!
Kein Unfrühling halt‘ uns auf rauszugehen…

Ich hör schon der Osterglocken Gebimmel,
Wir machen uns selber den Frühlingshimmel.
Vergesst nicht das Jauchzen und habt’s ja scheen!-
Am Dienstag heißt’s wieder arbeiten gehn.
😉

Frohe Ostern allerseits und allerwegen!

Mit Ton und in Farbe, sagte ich wohl.
Auch in Ostereierfarbe natürlich – bei mir wieder mal mit der vom Opa ererbten Eiermalerei. Den überdauerten und zeitoptimierten Restmalfertigkeiten jedenfalls. Aber immer noch schön genug zum dran Freuen… oder?

Und als kleine Wiedergutmachung an Herrn J. W. G. für den vom Wege abgekommenen Faust vor dem Tore:

Edit: Ha, wie’s ausschaut, muss man nur die richtigen (Dichter)Geister beschwören. Die Sonne, sie hat sich besonnen. 🙂

Bilder: Selber bemalt.
Video: By Martin Missfeldt via youtube.

PAPER POP! Snackbox-Kopp vs. Suppendose – Andy Warhol lebt!

Februar 23, 2012 um 11:35 pm | Veröffentlicht in 2012, Bastel-Hexe, Bilderhexe, Denk_Mal-Hexe, Drumherum und anderswo, Hex of Pop, Kalenderblätter, Mitmensch - unbekanntes Wesen, Real-Poetisches | 2 Kommentare
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„An artist is somebody who produces things that people don’t need to have.“

„Everybody’s plastic, but I love plastic. I want to be plastic.“

“Most people in America think Art is a man’s name.”

“I believe in low lights and trick mirrors.”

“Art is what you can get away with.”
(Andy Warhol)

Pop Art für Bastel-Freaks:


Selbige richten Ihren Dank für Paper Pop Bastelfutter bitte an Matt Hawkins, Cartoonkünstler aus Kansas City. Und an Rob Ives, Weiterverwender und Urheber des Wackel-Warhol:

Ein ‚Denkmal‘, das er gemocht hätte, der Andy Warhol, glaub ich. Vielleicht mehr als das Andy-Monument von Rob Pruitt auf dem Union Square vor dem ehemaligen Standort von Warhols Factory? Und mehr als die Andy-Tröpfelbrunnen-Skulptur unweit von dem slowakischen Nest, dem die Erzeuger des kleinen Andrej Warhola den Rücken kehrten, bevor er das Licht dieser verrückten Welt erblickte. Oder als den Kaffeetrinker-Bronze-Andy in Bratislava…

Fragen kann ihn danach leider keiner mehr.
Gestern vor 25 Jahren starb der Godfather of Pop Art.

„I always thought I’d like my own tombstone
to be blank. No epitaph, and no name. Well,
actually, I’d like it to say ‚figment‘.“

Bilder: Andy Warhol – Warhol Fright Wig, Polaroid-Selbstportrait, 1986. Via abc News, Ankündigung einer Ausstellung: “Andy Warhol: Photographer“ at New York’s Danziger Gallery. Paper-Pop-Andy: Matt Hawkins“ – via Custom Paper Toys. Andys monumentales: 1. Rob Pruitt. 2. und 3. PM und Peter Zeliznák – via Wikimedia commons.

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