Müll me! – Von verkannten Poeten

Mai 30, 2007 um 12:20 am | Veröffentlicht in Alles platti, Berlin, Real-Poetisches, SchilderBilderbuch, Uncategorized | 2 Kommentare

Während die Berliner Stadtreinigung wortmüllend um Bürgernähe ihrer Dienstleistungen
ringt,
Glas geben - aber leise!Geöffnet rund um die Uhr
[Geöffnet rund um die Uhr…]

Siedler aufm Präsentiertellerhaben die Häuslebauer einer Biesdorfer Un-Plattensiedlung ganz andere Kümmernisse – mit einem augenscheinlich tumb und taub am Bürger vorbeigaloppierenden Amtsschimmel. Ihr friedliches Siedleridyll wurde seinerzeit rettungslos vom DDR-Wohnungsbauprogramm umarmt. Und man hat seit Jahr und Tag nicht nur die kuschelige Nachbarschaft von bis zu 22 Etagen Beton vor der Nase, sondern auch eine heftig frequentierte Kreuzung nebst Tankstelle. Wer dort mit seinen diversen PS unterm Hintern vorbei heizt, den trifft ein stummer Schrei – nach Stille.

Biesdorfer Poesie der VerzweiflungNochmal verzweifeltes Gereim
[Die „Poesie“ der Verzweiflung]

2 Kommentare »

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  1. Cool – diese aufrechten Gebrauchspoeten auf Abruf sterben nicht aus („ums Verrecken“ hätt i bald xagt…)🙂

  2. Ja, nicht wahr.🙂

    Nur die Unsiedlerchen, die fallen unter mildernde Umstände, die sind lärmgeschädigt.😉


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