Uns bleiben „Neue Leiden“ und eine Legende
August 9, 2007 at 11:10 | In 2007, Berlin, Kultur, So Momente halt... | 4 Comments
Im Osten müssen noch heute viele seinen Namen nicht googeln noch nachschlagen. Denn wer kannte ihn nicht: den ‘Vater’ von Edgar Wibeau, mit dessen „Neuen Leiden des jungen W.“ er auch im Westen berühmt wurde. Den Autor der Legende vom Glück ohne Ende – der Film um Paul und Paula ist immer noch und schon wieder bekannt und geliebt. Und als ich ihn vor ein paar Wochen anlässlich eines nach mir geworfenen Filmstöckchens besungen habe, hätte ich mir nicht träumen lassen, dass dies so schnell den Hauch eines Nachrufs bekommen würde…
Ulrich Plenzdorf ist heute im Alter von 72 Jahren gestorben.
Lasst uns ihm ein Abschiedslied singen – mit den Puhdys, der Band, die zusammen mit Paul und Paula Kult wurde. Den Text dafür hat Plenzdorf (sich) selbst geschrieben: „Wenn ein Mensch lebt“.
Haut rein, Jungs!
4 Kommentare »
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Hochhaushex'


Und ein „Was, der hat noch gelebt?“ wäre jetzt auch die falsche Reaktion, oder?
Nee, im Ernst: Der junge W. war ja allein schon die ganze, falls es eine gab, DDR-Literatur wert.
Kommentar von Wolf — August 11, 2007 #
Nuja, er war halt immer noch gegenwärtig. Obwohl, so abwegig ists auch nicht, in den letzten Jahren hat er sich verkrochen, war wohl schon krank…
@DDR-Literatur: Heyy, was heißt hier, falls es eine gab?
Nicht mal der Plenzdorf war nur der junge W. Aber wer kennt heut schon noch kein runter kein fern (dafür hat er seinerzeit sogar den Bachmann-Preis gekriegt) oder Insel der Schwäne?
Na gut, die gebrauchten Lieder warn schon gesamtdeutsch… Aber die mögen ja vielleicht manche nüch…
Kommentar von hochhaushex — August 11, 2007 #
Es bezweifelt ja niemand, dass es vielleicht sogar in der DDR Leute gab, die Deutsch konnten
Kommentar von Wolf — August 12, 2007 #
Den hatte ich auch als Wessi in Deutsch, den Edgar und den Plenzdorf! Da brauchte ich gar nicht zu googeln, um „Schade“ zu denken
Kommentar von hormuthsfrederic — August 16, 2007 #